Presse

16. Dezember 2011

CC Pharma kommt Ausschluss aus VAD zuvor Merzig (16.12.2011) Der Verband der Arzneimittel-Importeure Deutschlands e. V. (VAD) hat gestern die fristlose Kündigung des Mitgliedsunternehmens CC Pharma GmbH aus Densborn erhalten ...mehr

25. Februar 2011

Importeure betreiben seriöses Geschäft Merzig (25.02.2011) Wie verschiedene Staatsanwaltschaften bestätigten, wird zur Zeit gegen einige Pharmagroßhändler ermittelt ...mehr

21. Mai 2010

Auch Private zahlen mehr Erhöhung des Herstellerrabattes trifft auch privat Versicherte ...mehr

19. Mai 2010

Griff in die falsche Tasche Stellungnahme des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschland ...mehr

30. April 2010

ENVI-Entscheidung mit Augenmaß VAD begrüßt den Beschluss des Gesundheitsausschusses ...mehr

23. Juni 2004

Pharmagroßhändler verzeichnen hohe Umsatzeinbußen
Vorwürfe von GIRP-Präsident Jeff Harris gegen Arzneimittel-Importeure erweisen sich als haltlos

Merzig/Berlin, 23. Juni (ots) - Verantwortlich für die hohen Verluste sind nach Ansicht von Jeff Harris, Präsident der Europäischen Vereinigung der vollsortierten Pharmagroßhändler (GIRP), die Parallel-Importeure. Dabei handelt es sich um Firmen, die im Ausland produzierte Arzneimittel "parallel" zum Originalhersteller nach Deutschland einführen. Auf der 45. Jahrestagung der Pharmagroßhändler Mitte Juni
in Sevilla sagte Harris, das die Arzneimittel-Importeure als Profiteure einer "unzureichenden europäischen Gesetzgebung" auf Kosten von Großhandel und Apotheken "zu Millionären" würden. Die Fakten auf dem deutschen Arzneimittelmarkt sprechen eine andere Sprache: In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden deutlich weniger Importarzneimittel verkauft als im gleichen Zeitraum vergangenen Jahres. Der Verband der Arzneimittel-Importeure Deutschlands (VAD) verzeichnet im ersten Quartal 2004 einen Umsatzrückgang von 51,7 Prozent (286 Millionen Euro). Von den gesetzlichen Regelungen eines gemeinsamen europäischen Binnenmarktes
profitieren seit Jahren besonders die Pharmagroßhändler. Schließlich verdienen multinationale Großhändler an Importen doppelt: im Ausland beim Verkauf der Originalpräparaten an Arzneimittel-Importeure und wieder beim Verkauf des Arzneimittelimports im Inland an die Apotheken.

"Mister Harris mag im Geld schwimmen. Bei uns sind die Millionen bisher noch nicht angekommen", so VAD-Vorstandsmitglied Jörg Geller zu den Aussagen des GIRP-Präsidenten. "Als Chef der Alliance UniChem müsste er die aktuellen Probleme der Importeure besser kennen." Mit hundertprozentigen Tochtergesellschaften in Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Frankreich gehört das britische
Großhandelsunternehmen zu den größten Arzneimittel-Importeuren Europas. Jörg Geller: "Man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt!"

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